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Leider musste ich meinen Blog rund um mein tolles Beet schließen da ich in eine andere Wohnung ohne Garten gezogen bin.

Danke an dieser Stelle nochmal an Thomas für die Tomaten - Samen!

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Die interessanten Texte über Tomaten und Küchenkräuter bleiben weiterhin hier online:

Tomaten

Wissenswertes über Tomaten

Christoph Kolumbus entdeckte nicht nur neue Kontinente, er brachte von dort auch im Jahre 1498 A.D. Gemüse und Früchte mit nach Europa, welche bis dahin in hiesigen Breiten völlig unbekannt waren. Dazu gehört die Tomate. Tomaten stammen aus Mittelamerika und die heutigen Staaten Mexico, Guatemala und El Salvador sowie Honduras waren die Gebiete, in denen die Tomate heimisch war. Der Begriff Tomate leitet sich ab vom aztekischen Wort: „Xitomatl“. Mayas und Azteken kultivierten diese Pflanze bereits seit vorchristlicher Zeit.
Es gibt unendlich viele Sorten von Tomaten in heutigen Züchtungen und für viele Anwendungsbereiche gibt es prädestinierte Sorten.
Zum Einmachen oder Einkochen sind die Sorten Roma und Opalska sehr gut geeignet. Für Salate empfehlen Küchenchefs dagegen die Sorten Victory und Coeur de Boeuf wegen ihres guten Geschmackes.
Suppengeeignet, so sagt man in Fachkreisen, seien im Besonderen die Tomatensorten Golden Plum und Odessa. Wer sich glücklich schätzt und einen kleinen Garten hat, der wird sich an der Tomatensorte Vesennij Mieurinskij erfreuen, denn die ist sehr pflegeleicht und hat eine phänomenale Menge an Tomaten am Strauch, es sind kleine Cocktailtomaten und sie haben viel Natursüße.
Tomaten gibt es nicht nur in roter Farbe, auch gelbe, grüne oder fast schwarze Sorten haben die Züchter kreiert. Im Geschmack und Aroma unterscheiden sich Tomaten recht stark, es gibt deshalb ein ganzes Spektrum an Früchten und jeder Tomatenliebhaber bevorzugt andere Charakteristiken. Testen Sie sich ruhig einmal durch, bevor Sie sich für eine Lieblingssorte oder gleich mehrere davon entscheiden.
Tomaten kann man roh essen, sautieren, dämpfen, kochen, backen oder braten, eine jede Zubereitungsform hat ihre ureigenen Aspekte für den Gourmet. In manchen Ländern liebt man sonnengetrocknete Tomaten wegen ihrer unvergleichlichen Geschmackskonzentrierung.

Die Tomate enthält viele Vitamine und hat einen geringen physiologischen Brennwert von nur 75 Kalorien je 100 g. An Wertstoffen findet man in Tomaten die Vitamine A, B1, B2, C und E sowie Niacin, Kalium, Calcium, Magnesium und Lycopin. Industriell werden Tomaten auch zu Tomatenmark, Tomatensaft und Ketchup verarbeitet. Tomaten in Konservendosen genießen zu unrecht einen schlechten Ruf, denn deren Wertstoffgehalt liegt oftmals über dem von frischen Tomaten, weil diese gleich am Erntetag weiterverarbeitet werden.

Küchenkräuter

Ein kleiner Einblick in die Welt der Küchenkräuter

Frische Küchenkräuter verleihen dem Essen nicht nur das nötige Quäntchen schmackhafter Würze, sie sorgen auch dafür das der Mensch sich wohlfühlt. Je nachdem welche Kräuter im Haus oder Garten angepflanzt werden, könnte dies mit einer kleinen aber natürlichen Hausapotheke verglichen werden. Um ein besseres Aroma der Küchenkräuter zu erlangen, sollten getrocknete Vertreter vor der Verwendung in Flüssigkeiten wie z. B. Öl, Zitronensaft oder Essig eingelegt werden. Für die Verwendung in einem Salat empfiehlt sich eine Zeitspanne von 15 Minuten oder mehr zu wählen, um die Kräuter in der Marinade ziehen zu lassen.

Der erfrischende Geschmack wie auch Geruch der Zitronenmelisse findet nicht nur z. B. bei Desserts oder Eierspeisen sondern auch bei Salaten, Fisch- und Pilzgerichten Verwendung. Sie wirkt auch beruhigend bei Magen-Darm-Beschwerden, krampflösend oder im Tee als beruhigende Einschlafhilfe.

Drei verschiedenen Fenchelarten kommen in der Küche zum Einsatz. Die Fenchelart „dulce“ wird mit dem süßen Samen zum Würzen verwendet, während für einen Tee wilder Fenchel und zum Kochen Gemüsefenchel benützt wird. Fenchel hilft nicht nur einige Gerichte leichter verdauen zu können, in Tee-Form hilft er gegen Blähungen und bei stillenden Müttern wird die Milchbildung angeregt.

Der zu den Doldenblütern gehörende Anis ist eine der ältesten Heil- und Gewürzpflanzen welche durch den angenehm würzigen, zugleich aber auch aromatisch süßen Geschmack nicht nur zur Weihnachtszeit zu dem ein oder andern Plätzchen zu viel verführt. Ob in frisches Brot eingebacken oder zur Roten Bete, Anis hilft gegen Blähungen und fördert die Fettverdauung. Auch die beruhigende Wirkung auf Nerven macht ihn zu einem beliebten Hausmittel.

Petersilie ist das am häufigsten verwendete Würzkraut in der Küche. Glatte Petersilie hat gegenüber der Krausen den Vorteil, dass sie geschmacksintensiver ist. Zugleich sind beide reich an Eiweiß, Kalzium, Magnesium, Eisen, Carotinoide, Vitamin B1 und B2, Vitamin C und E, wie auch Folsäure. Der süßlich-würzige Geschmack wird gerne bei den verschiedensten Speisen verwendet. In der Naturheilkunde hilft Petersilie bei Menstruationsbeschwerden, Appetit- und verdauungsanregend wie auch schleimlösend oder harntreibend.

Basilikum verfeinert mit seinem pfeffrig-würzigen, dabei aber auch etwas süßlichem Geschmack kalte Gerichte wie z. B. Tomate mit Mozzarella oder warme Speisen wie Fisch oder Geflügel. Die gesundheitliche Wirkung bezieht sich auf Migräne, Schlaflosigkeit, Nervosität sowie die Verdauung.

Die ätherischen Öle des Vitamin C reichen Dills helfen bei Kopfschmerzen und wirken verdauungsfördernd. Dill sollte nur ungegart und frisch serviert werden, da sonst das Aroma des perfekt mit Fisch und Meeresfrüchten harmonisierenden Krauts verloren geht. Der Geschmack ruft Erinnerungen an einen Mix aus Anis, Fenchel und Kümmel hervor.

Während der Geschmack an Rettich und Senf anlehnt, ist die Kresse reich an Vitamin C & D, Chrom wie auch Eisen und somit perfekt geeignet gegen Frühjahrsmüdigkeit wie auch zur Blutreinigung. Kopfschmerzen und Fieber zu lindern schafft die Kresse mit Leichtigkeit. Frische Salate, Sauerrahm oder Quark wie auch geschnetzeltes Huhn, Lamm oder Kalb lassen sich mit dem Kraut wunderbar verfeinern. Die hitzeempfindlichen Blätter sollten erst kurz vor dem Servieren beigemischt werden.

Der leicht nach Zwiebeln duftende und schmeckende, zugleich reich an Vitamin C, Kalzium, Eisen wie auch Phosphor und die Verdauung ankurbelnde Schnittlauch kann zu fast allen Speisen – außer Süßspeisen – genossen werden, solange er roh ist um den würzigen pepp an die Speisen weitergeben zu können. Um nicht durch Mahlen oder hacken wertvolle Inhaltsstoffe zu verlieren, sollte der Schnittlauch mit einem scharfen Messer oder einer Schere geschnitten werden.

Egal, für welche Kräuterart der Koch sich entscheidet, neben der Geschmacksverfeinerung hat jeder auch eine gesundheitliche Auswirkung auf den Körper. Somit freuen sich nicht nur die Geschmacksnerven über die zusätzlichen Gaumenfreuden, sondern auch die jeweilige Körperregion, welche gerade durch ein frisches Küchenkraut extra Energie erhalten hat.